
An zentraler Lage entlang der Dorfstrasse entsteht ein Doppeleinfamilienhaus, das mit klaren Volumen und einer ruhigen Materialwahl in die bestehende Wohnstruktur eingebettet ist. Der kompakte Baukörper entwickelt sich über zwei Vollgeschosse und ein ausgebautes Dachgeschoss. Seine Gliederung folgt einer schlichten, funktionalen Organisation, die beiden Haushälften gleichwertige Räume und Aussenflächen bietet.
Die Fassaden kombinieren eine feine Putzstruktur im Erdgeschoss mit vertikal gegliederten Oberflächen in den oberen Geschossen. Die zarten Grautöne schaffen ein zurückhaltendes, zeitloses Erscheinungsbild. Die Garage setzt sich mit einer leicht wärmeren Farbnuance ab und ergänzt das Ensemble funktional und gestalterisch. Die Dachflächen werden mit hellbraunen Biberschwanzziegeln gedeckt und erhalten durch einen präzise ausgeführten Aluminium-Dachrandabschluss eine klare Linie.
Die Grundrisse orientieren sich an einem offenen, gut belichteten Wohnkonzept. Im Erdgeschoss verbinden sich Kochen, Essen und Wohnen zu einer grosszügigen Einheit mit direktem Bezug zum Aussenraum. In den oberen Geschossen liegen ruhige, gut proportionierte Zimmer, ergänzt durch funktionale Nebenräume. Beide Einheiten verfügen über ein ausgebautes Dachgeschoss, das zusätzlichen Wohnraum schafft und den Baukörper harmonisch abschliesst. Im Aussenraum fügen sich Kieswege, Grünflächen und leicht modellierte Gartenräume um das Gebäude. Terrassen mit natürlichen Farbtönen, französische Geländer und schlichte Beschattungselemente prägen eine zurückhaltende, wohnliche Atmosphäre. Die Material- und Farbpalette folgt dem Anspruch an ein ruhiges, langlebiges und klar lesbares Gesamtbild. Freva zeigt eine Architektur, die sich bewusst auf einfache Mittel stützt: klare Formen, geordnete Strukturen und eine konsistente Materialität. Dadurch entsteht ein Wohnhaus, das sich selbstverständlich in sein Umfeld einfügt und zugleich eine moderne, präzise Handschrift trägt.
